Pause mit Yoga

Eine Kaffee- oder Raucherpause während der Arbeitszeit einzulegen, um mal schnell abschalten zu können, ist für viele Mitarbeiter ganz normal. Doch gehören diese Pausen eigentlich zur bezahlten Arbeitszeit?

Beispielsweise im Einzelhandel und in der Gastronomie ist es üblich, dass am Ende des Tages aufgeräumt wird. Doch was ist, wenn das nach Dienstschluss passiert?

In der Regel muss der Arbeitgeber das Nacharbeit nicht bezahlen, es sei denn es gibt eine entsprechende Regelung im Arbeitsvertrag. Trotzdem verfallen die Überstunden nicht zugunsten des Arbeitgebers, sondern müssen, wenn die Überstunden angeordnet wurden, als Freizeitausgleich gewährt werden.

Raucherpausen werden übrigens auch nicht bezahlt. Arbeitnehmer haben keinen Anspruch darauf, während der Arbeitszeit eine bezahlte Raucherpause zu machen. Mitarbeiter können nur verlangen, dass sie Pausen machen dürfen, aber nicht, dass diese bezahlt werden. In den gesetzlich vorgeschriebenen Pausen, die auch nicht zur Arbeitszeit gehören, darf natürlich geraucht werden.

Und was ist mit einer kurzen Kaffeepause? Diese zählt zwar als Pause, auch wenn es nur fünf Minuten sind, muss aber vom Arbeitgeber ebenfalls nicht vergütet werden.

Den PC hoch- oder runterfahren oder auch das Einrichten einer Maschine wird dagegen als sogenannte Rüstzeit bezeichnet und gehört zur Arbeitszeit, da diese Zeit erforderlich ist, um die vom Arbeitgeber vorgegebenen Aufgaben erfüllen zu können.

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